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30.06.11

SMART SPP Handbuch und LCC CO2 Rechner veröffentlicht

Die InitiatorInnen von SMART SPP - innovation through sustainable procurement haben am 29.6.2011 in Brüssel die Ergebnisse des EU weiten Projektes der Fachöffentlichkeit vorgestellt.

Die Veranstaltung war unter anderem auch als spezieller Impuls für die gerade sehr aktuelle Diskussion über die zukünftige Gestaltung der europäischen Vergaberegeln gedacht.

Im Rahmen der gut besuchten Veranstaltung wurde die finale deutsche Version des SMART SPP Handbuches und der LCC CO2 Rechner präsentiert.

Deutsche Version des Handbuches bzw LCC CO2 Rechner


SMART SPP Tool - Handbuch

LCC CO2 Rechner 

19.06.11

Neue Internet-Plattform für österreichische AuftraggeberInnen







Neu im Netz ist eine interessante Austauschplattform für öffentliche BeschafferInnen in Österreich.

Das Angebot „Beschaffernetzwerk.at“ wird durch ein Spin-off der Universität Würzburg betrieben, das sich darauf spezialisiert hat, öffentliche Auftraggeber bei ihren Beschaffungsprozessen zu unterstützen.

Bislang 8700 BeschafferInnen sind in Deutschland auf der Austauschplattform registriert. Es gibt die unterschiedlichsten Foren. Insbesondere der Erfahrungsaustausch unter den BeschafferInnen funktioniert bestens. Unter anderem gibt es im Beschaffernetzwerk auch Gruppen auch zum Thema innovative öffentliche Beschaffung. Wenn neue Einträge in den jeweils gewählten Gruppen erfolgen, wird man per email informiert.

Die Bundebeschaffung GmbH wird in Österreich den Aufbau begleiten und die Moderation einer Reihe von Foren übernehmen.

Hier geht es weiter zum Beschaffernetzwerk.

01.06.11

Smart Procurement – Reducing Costs & Saving Energy Conference: Letzte Chance für die Registrierung!

Letzte Chance für die Anmeldung zur Konferenz "Smart Procurement – Reducing Costs & Saving Energy" am 29. Juni 2011 in Brüssel . Auf der Tagung werden hochrangige SprecherInnen des EU Parlaments wie der EU Kommission über die Möglichkeiten zur Förderung von nachhaltiger Beschaffung und Innovation berichten, der fertiggestellte Smart SPP Life-Cycle /CO2 Rechner und der Endbericht von Smart SPP präsentiert. Diese Konferenz wird sicherlich wichtig Impulse für den neuen Entwurf der EU Vergaberichtlinien setzen.

Hier geht es zur Registrierung und zum Programm.

08.02.11

Die Zukunft der innovationsfördernden öffentliche Beschaffung in Österreich - neue Studie des BMWFJ

Eine weitere Studie zum Thema innovationsfördernde öffentliche Beschaffung (IÖB) wurde kürzlich vom österreichischen Wirtschaftsministerium veröffentlicht. Hier werden einerseits die politischen Grundlagen für IÖB dargestellt, andererseits eine quantitative Abschätzung des relevanten Auftragsvolumens für Österreich zu geben versucht. Schließlich werden nächste Schritte für ein Leitkonzept IÖB skizziert.

Besonderes Augenmerk verdient der internationale Vergleich. Dieser gibt einen sehr guten Überblick der Ansätze in den wichtigsten OECD Staaten. Die Abschätzung des für die IÖB relevanten Beschaffungsvolumens bleibt mangels konkreter Daten der Ist Situation in Österreich eine interessante Schätzung aber eben nicht mehr. Die abschließenden Empfehlungen sprechen zwar ganz allgemein von einer Reform des Vergaberechts im Sinne der IÖB, bleiben aber sonst recht unbestimmt. Hier wäre ein Ausblick auf den bereits laufende Diskurs im Rahmen des EU Grünbuchs zur öffentlichen Beschaffung dringend geboten gewesen. Diese stellt ja das leider oft all zu enge "Korsett" der BeschafferInnen dar.

Smart SPP Kurzbewertung:

Lesbarkeit: mittel
Fachliches Vorwissen: hoch
Praxisnähe: mittel

Zum Download der im Dezember 2010 erschienenen Studie geht es hier (9 MB).

SMART SPP Innovation: der neue LCC und CO2 Rechner

Der neue Life Cycle Cost und CO2 Rechner unterstützt Einkäufer und Einkäuferinnen in öffentlichen Einrichtungen, das ökonomisch vorteilhafteste Angebot zu finden. Durch die integrierte CO2-Emissionsberechnung bietet er gleichzeitig eine perfekte Verbindung zu den Klimaschutzprogrammen von Städten und Gemeinden.

Neben dem Anschaffungspreis eines Produktes auch werden auch die Folgekosten aus Betrieb (z.B. Energieverbrauch), Wartung und Verwertung im Rahmen der Berechnung beachtet. Die errechneten Daten können dann gleich unmittelbar in der Zuschlagsphase einer Ausschreibung verwendet werden.

Mehr als 100 öffentliche Einkäufer und Energiemanager wurden schon in der Handhabung des Rechners geschult. Die deutsche Übersetzung des Rechners wird durch ein praktisches Nutzerhandbuch unterstützt, das die Funktionsweise und den Anwendungsbereich Schritt für Schritt erklärt.

Die deutschsprachige Version wurde mit finanzieller Unterstützung des österreichischen Bundesministeriums für Wirtschaft, Jugend und Familie, des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und des Österreichischen Städtebunds realisiert.

Der Rechner ist vorerst unter http://www.smart-spp.eu/guidance
auf Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Dänisch erhältlich. 

Die adaptierte deutsche Version des Rechners und Handbuches erscheint im Juni 2011.



25.08.10

Nachweiserleichterung bei Lampenbeschaffung

Neue Informationsvorschriften auf EU-Ebene erleichtern den Nachweis der technischen Eigenschaften von Lampen.

Um die Auswahl qualitativ hochwertiger Produkte für unterschiedliche Anwendungszwecke zukünftig zu erleichtern, müssen die Hersteller ab September 2010 nach neuem EU-Gesetz in den Produktinformationen, insbesondere auch auf den Produktverpackungen umfassende Qualitätsinformationen angeben. Zu Orientierung soll hier ein kurzer Überblick über die Neuerungen gegeben werden.

Die Abbildung zeigt ein Beispiel einer neuen Lampenverpackung, wie sie ab September 2010 im Handel zu finden sein wird. Zusätzlich zur klassischen Watt-Angabe, die ja nur besagt, wie groß der Energiebedarf (die Leistungsaufnahme) der Lampe ist, wird zukünftig vor allem auch angegeben wie viel Licht eine Lampe produziert. Die technische Bezeichnung für diesen so genannten Lichtstrom, der entscheidend dafür ist wie hell eine Lampe leuchtet ist Lumen (abgekürzt lm).

Weitere Details siehe: www.topprodukte.at
Bildquelle: FEEI

30.07.10

Hier gehts lang! Innovationslandkarte Österreich

Das bmvit und das BMWA haben in Zusammenarbeit mit dem VTÖ das österreichische Innovationsnetzwerk kartographisch und einheitlich strukturiert dargestellt, um die Qualität und Dichte der heimischen Innovationslandschaft zu demonstrieren. Erfasst wurden unter anderem Universitäten, Fachhochschulen, AplusB Zentren, Impulszentren, Technologieparks, Fördergesellschaften, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

Hier finden Sie einen Überblick über das Österreichische Innovationsnetzwerk.

01.03.10

Medaillenregen für Österreichs Gemeinden

Aus insgesamt 600 europäischen Städten und Gemeinden konnten sechs österreichische Gemeinden die höchste Kategorie Gold der European Energy Award(R) erreichen. Gleich drei Gemeinden aus Österreich stehen nun an der Spitze des internationalen Rankings.

Am 19. Februar 2010 wurde im Festspielhaus Bregenz der European Energy Award(R) an die energieeffizientesten Gemeinden Österreichs verliehen. Die ausgezeichneten Gemeinden heben sich durch engagierten Einsatz und innovative Maßnahmen für Energieeffizienz und Klimaschutz hervor und wurden dafür von Umweltminister Nikolaus Berlakovich mit dem European Energy Award(R) prämiert, der höchsten europäischen Auszeichnung für energieeffiziente Gemeinden.

Gold ging an drei, Silber an 29 Gemeinden in Österreich. Die Vorarlberger Gemeinden Langenegg, Mäder und Zwischenwasser belegten die Plätze 1 bis 3 im Ranking des European Energy Award(R). Neben den drei Siegergemeinden erhielten den European Energy Award(R) Gold - die Top-Kategorie für energieeffiziente Gemeinden - die Vorarlberger Gemeinde Wolfurt, die Tiroler Gemeinde Virgen sowie St. Johann in Salzburg. In der Kategorie Silber wurden insgesamt 29 Gemeinden aus Kärnten, Steiermark, Tirol, Salzburg und Vorarlberg ausgezeichnet.

Zu diesem Erfolg beigetragen hatdie Initiative e5. e5 wird durch das klima:aktiv Programm des Lebensministeriums unterstützt und wendet sich bundesweit an Gemeinden, die den effizienten Umgang mit Energie und die Nutzung erneuerbarer Energieträger in den Vordergrund stellen. Mittlerweile nehmen österreichweit 78 Gemeinden und Städte am e5-Programm teil, wobei die Einwohneranzahl der teilnehmenden Gemeinden heuer die Marke von 600.000 BürgerInnen überschritten hat. (von: www.gemeindebund.at)

22.10.09

Wien Win - Eine Initiative des ZIT

Das Zentrum für Innovation und Technologie der Stadt Wien hat zur Förderung der Beschaffung von innovativen Produkten eine Vorzeigeprojekt lanciert. Ziel der Initiative WienWin ist der Aufbau eines systematischen Informationsaustausch zwischen der Stadt Wien und innovativen Wiener Unternehmen.

Das wird einerseits durch die Internet-Seite www.wienwin.at als auch durch die Organisation von Veranstaltungen erreicht. Interessierte innovative Unternehmen können auf dieser Webseite ihre Produkte und Dienstleistung leichter den EntscheidungsträgerInnen im Magistrat als auch den städtischen Unternehmen präsentieren, diese wiederum erlangen rascher eine bessere Marktübersicht.

Weiters fürh Wienwin auch Messen in spezifischen Produktbereichen durch. Hier können sich BeschafferInnen gezielt über innovative Angebote von Wiener Unternehmen informieren.

Der Einstieg erfolgt über www.wienwin.at

02.10.09

SMART SPP Partnertreffen in Barcelona

Mit dem SMART-SPP Partnertreffen in Barcelona von 28. - 30.10.2009 kam das von Intelligent Energie Europe finanzierte Projekt den ambitionierten Zielen einen wichtigen Schritt näher.
So erprobten die anwesenden Beschaffungsverantwortlichen und Intermediäre in Arbeitsgruppen den 6-Punkte Ablauf für die Beschaffung von innovativen energieeffizienten Produkten.
In einer anderen Gruppe war der Einsatz von Kleinwindrädern auf Gebäuden das Thema. Dabei zeigte sich, dass einerseits im Vorfeld einer konkreten Beschaffung die Rahmenbedingungen genau abzuklären sind, als auch andererseits die Frage der Akzeptanz neuer Technologien zu berücksichtigen ist.
Die Kernzielsetzung des SMART-SPP Projektes, nämlich der vergaberechtskonforme und innovationsorientierte Austausch mit Anbietern im Vorfeld einer konkreten Beschaffung, kann hierbei zur Lösung dieser Fragestellungen einen wesentlichen Beitrag leisten.
Besonders deutlich wurde dies bei den von der Stadt Bareclona initiierten zwei Beschaffungsvorhaben im Bereich E-Mobility und LED-Straßenbeleuchtung. Im Rahmen der LED-Straßenbeleuchtung werden etwa unterschiedliche EDV-Applikationen, wie z.B. gleichzeitige Luftgütemessungen, nutzungsabhängige Leuchtintensitäten, Wartungs- und Nutzungssteuerungen etc. auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft.
Ein in der Kombination einzigartiges Tool in der die Lebenszykluskosten und der CO2-Austausch ermittelt werden kann, liegt nun auch in der Testversion vor und wird die Nutzung dieser Kriterien bei Vergabeverfahren wesentlich transparenter und - nicht unwichtig - einfacher machen. Wir werdennoch näher darüber berichten.
Schlussendlich wurde das Barcelona-Treffen noch durch einen Beitrag aus Vorarlberg bereichert. Die Fa. Reffcon aus der Vorarlberger VLOTTE Initiative hat eigens ein Think-Elektroauto auf den weiten Weg aus Dornbirn nach Spanien geschickt und damit einiges an "Staub" aufgewirbelt.