29.03.10

Öffentliche Beschaffung zentraler Punkt des EU Forschungs- und Innovationsplans

Im Rahmen einer Konferenz in Brüssel würde von ExpertInnen und EntscheidungsträgerInnen erneut die wichtige Rolle der öffentlichen Beschaffung zur Stärkung der Innovationskraft Europas hervorgehoben. Im Vergleich hat sich China das Ziel gesetzt, massive 40% der Mittel der öffentlichen Beschaffung auf innovative Projekte auszurichten, die USA immerhin 15%.

Die vergleichsweise bescheidenen europäischen Vorstellungen gehen von 1 -2% aus. Aber selbst dieses Ziel scheint an teilweise nachvollziehbaren Gründen schwer erreichbar: mangelnde Risikobereitschaft und (vermeintliche) Mehr-Kosten.

Es wurde daher im Rahmen der Konferenz mehr Unterstützung und Anleitung seitens der EU Kommission gefordert. Die neue Forschungs- und Innovationsstrategie, die im September 2010 veröffentlicht wird, soll dazu einen detaillierten Plan enthalten.
(aus: www.euroactiv.com)

02.03.10

Neue Entwicklungen im öffentlichen Auftragswesen

Im Entwurf eines Berichts des Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments vom 5.2.2010 über neue Entwicklungen im öffentlichen Auftragswesen wird erneut auf "die große Bedeutung der öffentlichen Auftragsvergabe für Klimaschutz, Energieeffizienz, Umwelt und Innovation" hingewiesen und gefordert, "dass die öffentlichen Verwaltungen ermutigt und in die Lage versetzt werden sollen, ökologische, soziale und andere Kriterien bei der öffentlichen Auftragsvergabe zu nutzen."

Das EU Parlament begrüßt darin "praktische Hilfestellungen, die Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen bei der nachhaltigen Beschaffung helfen und ermutigt die Kommission und die Mitgliedstaaten Schulungen und Kampagnen zur Bewusstseinsbildung durchzuführen."

01.03.10

Medaillenregen für Österreichs Gemeinden

Aus insgesamt 600 europäischen Städten und Gemeinden konnten sechs österreichische Gemeinden die höchste Kategorie Gold der European Energy Award(R) erreichen. Gleich drei Gemeinden aus Österreich stehen nun an der Spitze des internationalen Rankings.

Am 19. Februar 2010 wurde im Festspielhaus Bregenz der European Energy Award(R) an die energieeffizientesten Gemeinden Österreichs verliehen. Die ausgezeichneten Gemeinden heben sich durch engagierten Einsatz und innovative Maßnahmen für Energieeffizienz und Klimaschutz hervor und wurden dafür von Umweltminister Nikolaus Berlakovich mit dem European Energy Award(R) prämiert, der höchsten europäischen Auszeichnung für energieeffiziente Gemeinden.

Gold ging an drei, Silber an 29 Gemeinden in Österreich. Die Vorarlberger Gemeinden Langenegg, Mäder und Zwischenwasser belegten die Plätze 1 bis 3 im Ranking des European Energy Award(R). Neben den drei Siegergemeinden erhielten den European Energy Award(R) Gold - die Top-Kategorie für energieeffiziente Gemeinden - die Vorarlberger Gemeinde Wolfurt, die Tiroler Gemeinde Virgen sowie St. Johann in Salzburg. In der Kategorie Silber wurden insgesamt 29 Gemeinden aus Kärnten, Steiermark, Tirol, Salzburg und Vorarlberg ausgezeichnet.

Zu diesem Erfolg beigetragen hatdie Initiative e5. e5 wird durch das klima:aktiv Programm des Lebensministeriums unterstützt und wendet sich bundesweit an Gemeinden, die den effizienten Umgang mit Energie und die Nutzung erneuerbarer Energieträger in den Vordergrund stellen. Mittlerweile nehmen österreichweit 78 Gemeinden und Städte am e5-Programm teil, wobei die Einwohneranzahl der teilnehmenden Gemeinden heuer die Marke von 600.000 BürgerInnen überschritten hat. (von: www.gemeindebund.at)